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Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931

Bibliografische Daten

fullscreen: Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931

Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Bodensee Bibliotheken
Titel:
Heimat
Untertitel:
Vorarlberger Monatshefte
Publikationsort:
Innsbruck
Verlag:
Heimat-Verl.
Größe der Vorlage:
Online-Ressource

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz408015381
Strukturtyp:
Ausgabe
Sammlung:
Bodensee Bibliotheken
Titel:
Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931
Veröffentlichungsjahr:
1931-01-01

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz408015381_1931

Abschnitt

Strukturtyp:
Abschnitt
Titel:
Heft 2

Verse

Strukturtyp:
Verse
Autor:
Gellert, Christian
Titel:
Der grüne Esel
Beteiligte Personen:
Gellert, Christian

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Heimat
  • Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • Heft 1
  • Heft 2
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • St. Martin aus Wolfurt. 15. Jahrhundert
  • Der ehemalige Tabakbau in Frastanz
  • Vorarlbergs Anteil am Bodenseeufer
  • Adrian von Friz
  • Mensch und Volk (Schluß)
  • Gefährdung der deutschen Kulturlandschaft
  • Der alte Bartl
  • Der grüne Esel
  • Bücherschau
  • Heft 3
  • Heft 4
  • Heft 5
  • Heft 6 und 7
  • Heft 8
  • Heft 9
  • Heft 10
  • Heft 11
  • Heft 12

Volltext

63 Der grüne Esel. Eine Fabel von Christian Fürchtegott G e l l e x t. 
Wie oft weiß nicht ein Narr durch töricht Unternehmen 
Viel 
tausend Toren zu beschämen! 
Neran, 
ein kluger Narr, färbf einen Esel grün, 
Am 
Leibe 
grün, rot an den Beinen, 
Fängt 
an, 
mit 
ihm die Gassen zu durchziehen; 
Er 
zieht, 
und 
jung 
und alt erscheinen. 
„Welch 
Wunder?" 
rief die ganze Stadt, 
„Ein 
Esel, 
zeisiggrün, 
der rote Füße hat; 
Das 
muß 
die 
Chronik 
einst 
den Enkeln noch erzählen, 
Was 
es 
zu 
unsrer 
Zeit 
für 
Wunderdinge gab!" 
Die 
Gassen 
wimmelten 
von 
Millionen Seelen, 
Man 
hebt 
die 
Fenster 
aus, 
man 
deckt die Dächer ab; 
Denn 
alles 
will 
den 
grünen 
Esel 
feh'n, 
Und 
alle 
konnten 
doch 
nicht 
mit 
dem 
Esel geh'n 
Man 
lief 
die 
beiden 
ersten 
Tage 
Dem 
Esel 
mit 
Bewunderung 
nach. 
Der 
Kranke 
selbst 
vergaß 
der 
Krankheit 
Pflage, 
Wenn 
man 
vom 
grünen 
Esel 
sprach. 
Die 
Kinder 
in 
den 
Schlaf 
zu 
bringen, 
Sang 
keine 
Wärterin 
mehr 
von 
dem 
schwarzen 
Schaf; 
Vom 
grünen 
Esel 
hört 
man 
singen, 
Und 
so 
gerät 
das 
Kind 
in 
Schlaf. 
Drei 
Tage 
waren 
kaum 
vergangen, 
So 
war 
es 
um 
den 
Wert 
des 
armen 
Tiers 
geschehen; 
Das 
Volk 
bezeigte 
kein 
Verlangen, 
Den 
grünen 
Esel 
mehr 
zu 
feh'n, 
Und 
so 
bewundernswert 
er 
anfangs 
allen 
schien, 
So 
bachf 
jetzt 
doch 
kein 
Mensch 
mit 
einer 
Silb' 
an 
ihn. 
Ein 
Ding 
mag 
noch 
so 
närrisch 
sein, 
Es 
sie 
nur 
neu, 
so 
nintmfs 
den 
Pöbel 
ein: 
Er 
sieht 
und 
er 
erstaunt; 
kein 
Kluger 
darf 
ihm 
wehren, 
Drauf 
kommt 
die 
Zeit 
und 
denkt 
an 
ihre 
Pflicht; 
Denn 
sie 
versteht 
die 
Kunst, 
die 
Narren 
zu 
bekehren, 
Sie 
mögen 
wollen 
oder 
nicht. 
Bücherschau. 
Edward 
Schröder, 
Rudolf 
von 
Ems 
und 
sein 
Literatnrkreis. 
Sonderabdruck 
aus 
der 
Zeit- 
schrift 
für 
deutsches 
Altertum 
Bd. 
67 
(1930) 
209—251. 
— 
Durch 
Hohenems 
als 
Fundort 
zweier 
Hand- 
schritten 
des 
Nibelungenliedes 
(A 
und 
0) 
hat 
Vorarlberg 
in 
der 
Geschichte 
der 
mittelhochdeutschen 
Li-, Li-,
	        

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