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Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931

Bibliografische Daten

fullscreen: Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931

Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Bodensee Bibliotheken
Titel:
Heimat
Untertitel:
Vorarlberger Monatshefte
Publikationsort:
Innsbruck
Verlag:
Heimat-Verl.
Größe der Vorlage:
Online-Ressource

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz408015381
Strukturtyp:
Ausgabe
Sammlung:
Bodensee Bibliotheken
Titel:
Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931
Veröffentlichungsjahr:
1931-01-01

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz408015381_1931

Abschnitt

Strukturtyp:
Abschnitt
Titel:
Heft 11

Artikel

Strukturtyp:
Artikel
Autor:
Curti, Notker
Titel:
Etwas von der Kunkel
Beteiligte Personen:
Curti, Notker

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Heimat
  • Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • Heft 1
  • Heft 2
  • Heft 3
  • Heft 4
  • Heft 5
  • Heft 6 und 7
  • Heft 8
  • Heft 9
  • Heft 10
  • Heft 11
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • Etwas von der Kunkel
  • Um die Dornbirner Flurnamen
  • Ein halbes Jahrhundert wissenschaftlicher Schriftstellerei
  • Der alte Bartl (Schluß)
  • Jahresrechnung des Vorarlberger Landesmuseums 1929
  • Bücherschau
  • Heft 12

Volltext

274 Arbeiten vorlagen. Neben der Spindel ist sie das hauptsächlichste Werkzeug 
für tertile Arbeiten, für Flachs und Hanf ganz unentbehrlich, trn Süden auch 
für 
Wolle gebräuchlich, die in an im Norden lieber fein gekrempelt aus einein 
Körbchen oder von der Schürze roeg. spinnt. 
Die 
einfachste Kunkel ist natürlich eine Astgabel, die entsprechend zuge- 
schnitten 
den 
Flachs hält. Die Abstammung von einer solchen Astgabel wird 
keine 
Kunkel 
ganz verleugnen, mag sie auch noch so fein und kunstreich ge- 
arbeitet 
sein. 
Bindet man die Seitenäste eines Stabes nach oben zusammen, 
entsteht 
die 
sogenannte Ballonkunkel, die einen schönen Teil der Mittelmeer- 
länder 
beherrscht. 
Schneidet man die Seitenäste nahe am Stock ab, erscheint 
Drei 
Werggabeln, 
die 
mittlere 
Engadin, 
die 
anderen 
Münstertal 
die 
Stabkunkel 
mit 
den 
nach 
oben 
gerichteten 
Kerben. 
Diese 
Gattung 
hat 
sich 
fast 
den 
ganzen 
Norden 
erobert. 
Läßt 
man 
nur 
die 
Seitenäste, 
die 
in 
einer 
Fläche 
liegen, 
stehen, 
hat 
man 
den 
Urtyp 
der 
Vrettchenkunkel. 
Und 
vereinigt 
man 
die 
Aste 
oben 
nur 
lose, 
sodaß 
sie 
auseinanderstehen, 
roird 
man 
an 
eine 
Werggabel 
erinnert. 
Alle 
diese 
Arten 
haben 
sich 
im 
Laufe 
der 
Zeit 
herausgebildet 
und 
sind 
künstlerisch 
behandelt 
morden. 
Wohl 
am 
feinsten 
wirkt 
vielleicht 
eine 
niedliche 
Brettchenkunkel 
mit 
ihrem 
reichen 
Dekor 
an 
durchbrochener 
Arbeit 
und 
Kerb- 
schnitt, 
oft 
noch 
durch 
bunte 
Bemalung 
gehoben. 
Kulturgeschichtlich 
interessanter 
und 
viel 
intimer 
wirken 
meist 
die 
Ballonkunkeln, 
weil 
der 
Bräutigam 
sie 
meist 
selbst 
für 
seine 
Braut 
herstellt 
und 
verziert. 
Auf 
so 
einer 
rucca 
ist 
manchmal 
das 
ganze 
Leben 
des 
Bauern 
durch 
Werkzeuge 
und 
Symbole 
angedeutet 
und und
	        

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Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931. 1931-01-01.
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