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Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931

Bibliografische Daten

fullscreen: Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931

Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Bodensee Bibliotheken
Titel:
Heimat
Untertitel:
Vorarlberger Monatshefte
Publikationsort:
Innsbruck
Verlag:
Heimat-Verl.
Größe der Vorlage:
Online-Ressource

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz408015381
Strukturtyp:
Ausgabe
Sammlung:
Bodensee Bibliotheken
Titel:
Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931
Veröffentlichungsjahr:
1931-01-01

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz408015381_1931

Abschnitt

Strukturtyp:
Abschnitt
Titel:
Heft 6 und 7

Artikel

Strukturtyp:
Artikel
Autor:
Ender, Hans
Titel:
Jakob Jon
Beteiligte Personen:
Ender, Hans

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Heimat
  • Heimat / Vorarlberger Monatshefte 1931
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • Heft 1
  • Heft 2
  • Heft 3
  • Heft 4
  • Heft 5
  • Heft 6 und 7
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • Kloster Viktorsberg
  • Waldschlößle
  • Dr. Albert Ritter
  • St. Arbogast
  • Nibelungenjahr
  • Altmontfort
  • Der Geist der Gotik im künstlerischen Schaffen des Vorderlandes
  • Zwei Vorderländer Maler
  • Jakob Jon
  • Franz Fidelis Jubele - ein Vorarlberger Abenteurer
  • Zur Geschichte des „Agrarkommunismus" unserer alten Bauerndörfer
  • Die Handwerkszunft in Götzis
  • Über die Entwicklung der Stickerei-Jndustrie in Götzis und im Vorderlande
  • Rückkehr
  • Heft 8
  • Heft 9
  • Heft 10
  • Heft 11
  • Heft 12

Volltext

182 Darumb auch damit ander zu dergleichen fugend eerlichen chatten unnd diensten geraicht werden, so haben wir mit wohlbedachtem muet, guetem, zeitigem rathe unser unnd des reiches churfürsten, surften, graven, edlen unnd getrewen, so dazumal bey uns zugegen gewest auch rechter wissen unnd eigner be- Wegnuß den vorgenannten gepruedern Jocob unnd Benedicten Jon, sonst Jonas genannt dise beson- 
dere gnad gethan unnd sy unnd ir eelich leibserben unnd derselben erbserben für unnd für man unnd 
frawen Person in ewig zeit in den standt unnd grad des Adels der recht edelgeporen lehens thurnierß- 
genossenn unnd rittermeßigen edelleuteu erhebt, dartzue gewirdiget, geschöpsft, geadelt, edelgemacht 
unnd 
der 
schar, geselschasst und gemeinschafft unserer unnd des reiches recht edelgeporen Lehens, thur- 
niersgenossen 
und rittermessigen edelleuteu zuegesellet, geleichet unnd zngefnegt, zu gleicher weiß als 
ob 
sy 
von 
iren 
vier anen unnd muetter geschlechter zu baider seitten recht edelgeporen lehens thurnierß- 
genossen 
und 
rittermessig edelleut weren. Und zu merer gezeugnuß unnd gedechtnuß solches ires adels 
haben 
wir 
inen 
ir 
erblich Wappen unnd clainat so mit rtanten ist, am gelber oder goldfarbiger schilt, im 
gründt 
desselben 
drey 
selsen nebeneinander darauf am fchwartzer Gembs mit gehörn, feiner natürlichen 
gestalt 
mit 
außgefchlagner 
zungen, den gerechten vordern fueß zum fprung und mit dem linken auf dem 
vorderen 
Perg 
unnd 
die 
anderen zwen fueß auf den andern zweyen pergen haltendt. Auf dem schilt ain 
Helm 
getziert 
mit 
ainer 
gelben 
unnd schwartzen helmdecken. Auf dem Helm das vorderthail eines halben 
gembfen 
aufgericht 
im 
fprung 
unnd mit färben und gehürn geschtekt wie ein schilt, consirrniert, beftett 
auch 
der 
stechhelm 
in 
ainer 
thurnierßhelm öerenbert, getziert gepessert unnd als hinfüro zu füren unnd 
zu 
geprauchen 
gnedigelich 
gegönt 
unnd erlaubt, alsdann solch Wappen unnd clainat in mitte ditz un­ 
seres 
kayserlichen 
brieves 
gemalet 
unnd 
mit färben aigentlicher ausgestrichen sein. 
Wir 
haben 
auch 
weitter 
den 
benannten 
Jacob unnd benedicten Jonassen unnd iren eelichen leibß- 
erben 
unnd 
derselben 
erbenserben 
dise 
besondere gnad und sreyhait gethan unnd gegeben, also das sy 
unnd 
ir 
yeder 
hersonder 
in 
alle 
unnd 
yegliche 
stelle, merckt, flecken unnd gepiete darinnen sy, ir ainer 
oder 
mer 
sich 
heußlich 
setzen 
unnd 
wonen 
wollen, 
one ainish beschwerung ziehen unnd darin aller stats- 
stewr, 
losung 
ungelt, 
gewerss, 
ratß, 
wachs 
dartzue 
raths, gerichts unnd anderer ämbter Beschwerungen, 
vergewalltgungen 
unnd 
gentzlich 
bürgerlicher 
Pflicht 
frey, ruebig unbeladen mitfambt iren haussrawen 
kindern 
dienern 
unnd 
anderen 
irem 
haußgefinudt, 
sitzen 
unnd wonen sollen unnd mügen, es begab sich 
dann, 
das 
sy 
oder 
ir 
ainer 
unnd 
mer 
in 
solchen 
stetten, 
merckten, stecken oder gepieten darin sy inen heuß­ 
lich 
zu 
wonen 
sürnemen 
ligende 
guetter, 
so 
in 
die 
bürgerlichen mitleidung gehören kausfeu, ererben 
oder 
sonst 
in 
ander 
Wege 
überkumen 
wurden, 
davoon 
allain 
sollen 
sy schuldig unnd gepunden sein, alles 
das 
zu 
thuen, 
das 
andere 
bürger, 
die 
dergleichen 
liegende 
gueter 
haben, zu thuen schuldig sein. Sy 
sollen 
unnd 
mügen 
auch 
so 
offt 
unnd 
wan 
sie 
verlustet 
mit 
allem 
dene 
so inen zuegehört, aus denselben 
stetten, 
merckten, 
flecken 
oder 
gepieten 
an 
andere 
ende 
ziehen 
unnd 
daselbst wonen und sitzen, frey, un­ 
beschwert 
unnd 
unverpflicht, 
allermafsen 
urtttd 
gestalt 
wie 
oben 
davon 
gemelt. Ob auch die berürtenn 
stette, 
merckte, 
flecken 
oder 
gepiethe, 
von 
uns 
oder 
von 
unfern 
vorfaren 
für 
solche sreywonung ,airt oder 
außzug 
privilegiert 
oder 
gefreyt 
oder 
das 
sonst 
in 
gueter 
gewonhait 
hatten, 
niemandt bey inen sitzen 
oder 
wonen 
zu 
lassen, 
er 
sey 
inen 
dan 
mit 
bürgerlicher 
Pflicht 
verwandt, 
wollen 
wir doch, das solch er- 
langt 
oder 
gegeben 
sreyhait, 
statut 
oder 
gewonhait 
dem 
gedachten 
Jacoben 
unnd 
Benedicten Jonassen 
gepruedern, 
iren 
erben 
unnd 
erbenserben 
wie 
obsteet 
an 
difer 
unserer 
gnad 
unnd 
sreyhait orte allen 
schaben 
unnd 
nachtat! 
seye 
unnd 
sich 
in 
disem 
fal 
in 
kainerlay 
Wege 
zu 
ainicherlay 
beschwerung nicht 
pirtbe, 
doch 
soll 
dise 
unnsere 
sreyhait 
unnd 
gnad 
denselben 
stetten, 
merckten, 
flecken 
und 
gepiethen in 
ander 
Stiege 
ain 
denselben 
iren 
freyhaiten 
ftatuten 
unnd 
gueten 
gewonhctiten 
auch 
unvergriffen unnd 
unfchedlich 
sein. 
Und 
zu 
Handhabung 
der 
berürten 
irer 
freyhaiten 
haben 
wir 
gedachte 
Jacob 
unnd 
Be­ 
nedicten 
Jon, 
ire 
eeliche 
leibßerben 
nnnd 
derselben 
erbenserben 
mitsambt 
iren 
haaben 
unnd 
guettern 
ligenden 
und 
vctrenden, 
die 
sye 
yetzo 
haben 
nnnd 
in 
künfftig 
zeit 
überkomen 
unnd 
allem 
so 
inen 
zne- 
gehört 
unnd 
zuVersprechen 
fteet 
aus 
ewigkait 
in 
unsr 
unnd 
des 
Hailigen 
Teichs 
besonder 
gnad, 
Vorspruch, 
schütz 
und 
schirmn 
ausgenomen 
unnd 
empfangen 
unnd 
wollen, 
das 
sy 
all 
unnd 
yeglich 
gnad 
freyhaiten, 
Privilegien 
eere, 
Wirde, 
vortail, 
gewonhait, 
recht 
unnd 
gerechtigkait 
haben, 
sich 
auch 
derselben 
an 
allen 
enden 
unnd 
stetten 
srewen, 
geprauchen 
unnd 
genießen 
sollen 
unnd 
nützen 
mögen 
wie 
ander, 
so 
in 
unser 
unnd 
des 
Hailigen 
reichs 
svndren 
versprach, 
schütz 
unnd 
schirm 
sein, 
haben 
unnd 
sich 
der 
geprauchen 
genießen. 
Thuen 
unnd 
geben 
den 
genannten 
Jonassen 
gepruedern, 
iren 
eelichen 
leibserben 
und 
der­ 
selben 
erbenserben 
die 
vorgemelten 
gnaden 
unnd 
freyhaiten, 
erheben, 
wirdigen, 
fchöpffen, 
zuegefellen 
geleichen 
unnd 
zuefuegen 
fy 
auch 
in 
den 
beruerten 
stand 
des 
adels 
unnd 
zu 
der 
schar, 
gesellschafft 
unnd 
gemainfchafft 
unser 
unnd 
des 
Hailigen 
römischen 
reichs 
edelgebornen 
lehens 
thurnierßgenossen 
unnd 
rittermessigen 
edelleuteu, 
consirmieren, 
bestetten, 
verendern, 
ziren, 
pessern 
unnd 
gönnen 
tuen 
auch 
vorgemelte 
ire 
Wappen 
unnd 
cleinat 
wie 
obsteet 
in 
allen 
unnd 
geglichen 
redlichen 
adellichen 
unnd 
rit- 
terlichen 
sachen 
unnd 
gescheiten 
zu 
schimpf 
unnd 
zu 
ernst 
in 
streiten, 
stürmen, 
kempsen, 
thurnieren 
gestechen, 
gerechten, 
ritterfpillen, 
veldteupen, 
paniren, 
getzelten 
aufschlagen, 
insigeln, 
petfchafften, 
clai- 
netten, 
gemälden, 
fettstem 
unnd 
sonst 
an 
allen 
enden, 
nach 
iren 
notdurften, 
willen 
unnd 
wolgevallen 
zu 
fueren, 
auch 
die 
sreyhait 
der 
beschwerung 
in 
stetten, 
merckten, 
flecken 
unnd 
gepieten 
unnd 
freyer 
ein 
unnd 
abzugen 
halben, 
alles 
wie 
obgemacht 
ist 
zu 
geprauchen. 
Empfahen 
sy 
auch 
in 
unser 
unnd 
des 
Hailigen 
reichs 
schütz 
unnd 
schirm 
auf 
ewigkait. 
Und 
an 
solchen 
allen 
unnd 
yedem 
sol 
den 
beutelten 
Jon 
gepruedern 
nit 
nachteilig 
noch 
verhinderlich 
fein, 
das 
sy 
weylandt 
Clären 
Bentzerin 
irer 
muetter 
herkamen 
unnd 
condition 
halb, 
weylendt 
unser 
unnd 
des 
reichs 
lieben, 
getrewen, 
Max 
Sittichen 
von von
	        

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