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Forschungen und Mitteilungen zur Geschichte Tirols und Vorarlbergs 1910

Bibliographic data

fullscreen: Forschungen und Mitteilungen zur Geschichte Tirols und Vorarlbergs 1910

Structure type:
Periodical
Collection:
Bodensee Bibliotheken
Title:
Forschungen und Mitteilungen zur Geschichte Tirols und Vorarlbergs
Subtitle:
hrsg. durch die Direktion des K.K. Statthalterei-Archives in Innsbruck
Place of publication:
Innsbruck
Publisher:
Wagner
Scope:
Online-Ressource

Persistent Url:
http://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz40801069X
Structure type:
Issue
Collection:
Bodensee Bibliotheken
Title:
Forschungen und Mitteilungen zur Geschichte Tirols und Vorarlbergs 1910
Year of publication:
1910-01-01

Persistent Url:
http://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz40801069X_1910

Section

Structure type:
Section
Title:
Mitteilungen:

Article

Structure type:
Article
Author:
Kovač, Karl
Title:
Begnadigung eines Vorarlbergers zum Kriegsdienst in der Festung Petrinja 1605
People involved:
Kovač, Karl

Contents

Table of contents

  • Forschungen und Mitteilungen zur Geschichte Tirols und Vorarlbergs
  • Forschungen und Mitteilungen zur Geschichte Tirols und Vorarlbergs 1910
  • Title page
  • Contents
  • Abhandlungen:
  • Mitteilungen:
  • Zur Präge nach der Zugehörigkeit des Fürstentums Trient zu Deutschland
  • Begnadigung eines Vorarlbergers zum Kriegsdienst in der Festung Petrinja 1605
  • Das Gasthaus zum „weißen Rößl“ in der Höttinger Au
  • Alte Volkssitten im Hochstifte Trient
  • Ein Onkel Andreas Hofers, Mitkämpfer in der Schlacht bei Torgau (3. Nov. 1760)
  • Chronik von Tirol 1909
  • Chronik von Vorarlberg 1909
  • Literarische Rundschau:
  • Abhandlungen:
  • Mitteilungen:
  • Literarische Rundschau:
  • Abhandlungen:
  • Mitteilungen:
  • Literarische Rundschau:
  • Abhandlungen:
  • Mitteilungen:
  • Literarische Rundschau:

Full text

48 
Mitteilungen. 
wegs die Sache wohl noch überlegt und war entwischt. Der Festungs 
kommandant von Petrinja war wenig erbaut über solche Verstär 
kungen seiner Heerscharen und schrieb zurück, daß er sie ohne aus 
drücklichen Befehl von Erzherzog Ferdinand und des Hofkriegsrates 
nicht aufnehmen könne, man möge zuvörderst einen solchen erwirken, 
vorläufig behalte er die beiden nur auf zwei Monate. Aus seinem 
Schreiben geht weiters auch hervor, daß noch zwei andere Delin 
quenten, die ihm aus Tirol avisiert worden waren, nicht eingetroffen 
sind. Die große Entfernung und die durch sie bedingte Gefahr einer 
Flucht der Gefangenen, sowie die großen Kosten, werden die Re 
gierung von dem weiteren Ausbau dieses Systems abgeschreckt 
haben x ). 
Innsbruck. Karl Kovac. 
Das Gasthaus zum „weißen Rößl“ in der Höttinger Au. 
Vielleicht hat es für den oder jenen Interesse zu erfahren, was es 
für eine Bewandtnis mit dem Schilde zum „weißen Rößl“ hat. Im 
Jahre 1663 wurde der erzherzogl. Leiblakai Hans Schueler zum 
Zolleinnehmer auf der die Ulfiswiese durchschneidenden, neuerbauten 
Straße bestellt gegen einen Jahressold von 150 fl., worin das Woh 
nungsgeld inbegriffen war; sein Bruder Alexander, Handelsmann 
in Innsbruck, stellte die Kaution im Betrage von 300 fl. Hans war 
geboren zu Innsbruck am 7. Juni 1630 als Sohn des Hans, Sag- 
meisters Leo Marquard Schillers von Herdern zu Mühlau 
und Gerichtsgeschwornen-Beisitzers und der Dorothea, die auch von 
Geburt eine Schuelerin war; der Sagmeister Hans war zirka 1589 
geboren und starb 25. Juli 1635 zu Mühlau; die Mutter Dorothea ver 
mählte sich 27. April 1636 neuerdings mit Paul Mayr. Der letztere 
Hans war höchstwahrscheinlich der Bruder eines Alexander, der 
als Leibgardereiter 1627 zum Regiments-Untermarschalk ernannt wmrde, 
aber von seiner Frau Anna Gapp nur eine Tochter Maria Elisa 
beth hinterließ. Dieses Alexander Vater hieß Thoman, der seit 
1596 in Arzl und Mühlau, dort als Schiller’scher Baumann, bis zum 
Jahre 1621 urkundlich oft erscheint und mit Ursula Stöckl ver 
heiratet war. Diesem Thomas ist am 9. Jänner 1621 vom Comes 
palatinus Valentin Richter v. Goßleben, Hofkaplan der Erz 
herzogin Anna Juliana ein Wappen verliehen worden, das in blau 
auf grünem Dreiberg einen steigenden, gezäumten Schimmel zeigt; 
') Kopialbuch An die fürstl. Durchl. 1609, fol. 252.
	        

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