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Forschungen und Mitteilungen zur Geschichte Tirols und Vorarlbergs 1904

Bibliografische Daten

fullscreen: Forschungen und Mitteilungen zur Geschichte Tirols und Vorarlbergs 1904

Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Bodensee Bibliotheken
Titel:
Forschungen und Mitteilungen zur Geschichte Tirols und Vorarlbergs
Untertitel:
hrsg. durch die Direktion des K.K. Statthalterei-Archives in Innsbruck
Publikationsort:
Innsbruck
Verlag:
Wagner
Größe der Vorlage:
Online-Ressource

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz40801069X
Strukturtyp:
Ausgabe
Sammlung:
Bodensee Bibliotheken
Titel:
Forschungen und Mitteilungen zur Geschichte Tirols und Vorarlbergs 1904
Veröffentlichungsjahr:
1904-01-01

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=bsz40801069X_1904

Abschnitt

Strukturtyp:
Abschnitt
Titel:
Mitteilungen:

Artikel

Strukturtyp:
Artikel
Autor:
Klaar, Karl
Titel:
Ein Bruchstück der Nibelungenklage.
Beteiligte Personen:
Klaar, Karl

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Forschungen und Mitteilungen zur Geschichte Tirols und Vorarlbergs
  • Forschungen und Mitteilungen zur Geschichte Tirols und Vorarlbergs 1904
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • Abhandlungen:
  • Mitteilungen
  • Abhandlungen:
  • Mitteilungen:
  • Abhandlungen:
  • Mitteilungen:
  • Ein Bruchstück der Nibelungenklage.
  • Ein unbekanntes Reitersiegel Herzog Heinrichs von Kärnten-Tirol.
  • Tirolisch-vorarlbergische Bibliographie.
  • Berichtigung

Volltext

Mitteilungen* 
Ein Bruchstück der Nihelungenklage. Im Kapuzinerkloster 
zu Klausen befindet sich, ein Pergamentblatt von 106 cm Breite und 
16’5 cm Höhe, das früher als Bucheinband gedient hat x ). Das doppel 
seitig beschriebene Blatt ist durchgerissen und mehrfach mit der 
Scheere behandelt. Speziell der ganze rechte Rand ist beschnitten, 
so daß die ruinierten Anfangsbuchstaben von Fol. b teilweise fehlen. 
Fol. a, das als Außenseite diente, ist ziemlich schmutzig. Linien sind 
keine vorhanden. Das Anfangs-D der Zeile: »Do sprach mseister 
HildebrantV mit der ein neuer Abschnitt beginnt, ist als großer Buch 
stabe und mit Minium gezeichnet. Die lichtere Farbe des Pergamentes 
am obern Teile von Fol. a legt die Annahme nahe, daß dort ehemals 
eine Etikette aufgeklebt war, die den Titel des Buches enthielt. 
Das Blatt dürfte einer Handschrift von ca. 1330 angehören und 
aus dem bayerischen Sprachgebiete stammen. Es ist wohl ein Bruch 
stück einer der Handschrift a nahestehenden Bearbeitung und gehört 
somit der zweiten Redaktion des Liedes an. Das Fragment enthält 
fast ganz jene Stelle, die den größten Zusatz (ca. 60 Verse) bildet, 
welche die Bearbeitung II gegenüber der Redaktion I aufweist. Kriem- 
hild wird in den Versen möglichst entlastet und alle Schuld auf 
Hagen gewälzt. 
Vgl. Karl Bartsch, Diu Klage. Leipzig 1875. Einleitung und 
S. 66 ff., und Paul Piper, Die Nibelungen. Erster Teil. Berlin und 
Stuttgart (o. J.) p. 187 ff. 
Im Folgenden der Text des Bruchstückes: 
Fol. a. daz ich so manigen heit hie 
het, die [mihs] verdagten 
[vnd] mirz inne sagten, 
(Bartsch 1246) 
(Piper 1246) 
“) Das Pergamentblatt konnte ich durch Vermittlung des Herrn Archiv 
direktors Prof. Dr. Mayr benützen. *
	        

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Forschungen Und Mitteilungen Zur Geschichte Tirols Und Vorarlbergs 1904. 1904-01-01.
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