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Statistische Minderheitenrundschau (1)

Bibliografische Daten

fullscreen: Statistische Minderheitenrundschau (1)

Strukturtyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Sonstige gemeinfreie Werke
Titel:
Statistische Minderheitenrundschau
Untertitel:
mit Beiträgen über die Minderheitenfrage im Allgemeinen, in der Tschecho-Slowakei, Polen, Rumänien, Italien, Österreich und vielen anderen Staaten
Publikationsort:
Wien
Veröffentlichungsjahr:
1925
Verlag:
Deuticke

Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=1184707111
Strukturtyp:
Band
Sammlung:
Sonstige gemeinfreie Werke
Titel:
Statistische Minderheitenrundschau
Band, Heft, Nummer:
1
Publikationsort:
Wien
Veröffentlichungsjahr:
1925
Verlag:
Deuticke
Größe der Vorlage:
120 S.

Physikalischer Standort:
Verbundzentrale des GBV (VZG), Göttingen
Signatur:
Na 120
Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=1733303375

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Minderheitenstatistische Rundschau

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Statistische Minderheitenrundschau
  • Statistische Minderheitenrundschau (1)
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Die Minderheitenfrage
  • Der Wert der tschechischen Nationalitätenstatistik
  • Das tschechische Schulwesen in Wien
  • Die Minderheiten in Rumänien
  • Das Nationalitätenbild Polens
  • Das von der österr.-ungar. Monarchie an Italien abgetretene slawische Gebiet
  • Minderheitenstatistische Rundschau
  • Das Minderheiteninstitut an der Wiener Universität
  • Werbung

Volltext

Statistische Minderheitenrundschau. 117 
sachen vornehmlich mit diesen befassen und wirtschafts- und kul- 
turstatistische Ergebnisse mehr zurückstellen mußte. Wer in diesen 
Aufstellungen noch manche Lücke findet, der wird die fruchtbarste 
Art von Kritik üben, wenn er das Wiener Minderheiteninstitut durch 
Schriftenübersendung und Zuweisung von sonstigen Mitteln fördert, 
Er wird mit dazu beitragen, daß wir nicht nur diese Materialschanu 
vollständiger und reicher gestalten, sondern auch die großen, all- 
gemeinen Linien des Minderheitenlebens aus dem untersuchten 
Stoff erkennen können und wird sich dadurch um die wissenschaft- 
liche Durchdringung dieses Gebietes und die wirksamere Gestaltung 
des Minderheitenschutzes verdient machen. 
Das Minderheiteninstitut an der Wiener Universität. 
Im Jahre 1922 wurde an der Wiener Universität das Institut 
für Statistik der Minderheitsvölker ins Leben gerufen und der Lei- 
tung des Regierungsrates Privatdozenten Dr. Wilhelm Winkler 
unterstellt. Das Institut hat zur Aufgabe, die Statistik der Staaten, 
die Minderheiten besitzen, aufmerksam und kritisch zu verfolgen, 
die wahre Lage der Minderheiten hinsichtlich Bevölkerungsentwick- 
lung, Wirtschaft” Kultur und Politik wissenschaftlich-statistisch her- 
auszuarbeiten und — als Grundlage für ein wirksames Minderheiten- 
recht — alle Probleme des Minderheitenlebens in einer vertieften 
Weise zu durchforschen. 
Das Institut genießt als Universitätsinstitut die volle 
Universitätsautonomie, ist also in seinen Arbeiten wissenschaftlich 
unabhängig; seine Erhaltung wird zum größten Teile von einer 
international aufgebauten Förderungsgesellschaft be- 
Sstritten. 
Das Institut ist erst mit dem Wintersemester 1924/25, nach Zu- 
weisung der Institutsräume (Wien, I., Liebiggasse 5), in die Lage 
versetzt worden, wirksam zu arbeiten. Es besitzt eine umfassende 
Fachbücherei, eine reichhaltige Kartensammlung, zahlreiche stati- 
stische Diagramme, Lichtbilder und andere Lehrbehelfe; ferner eine 
vollständige fachstatistische Arbeitsausrüstung (Rechenmaschinen 
u. dgl.) 
Das Institut ist zunächst eine Arbeitsstätte für Studierende aller 
Fakultäten, die in den Institutsübungen Gelegenheit finden, eine
	        

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Statistische Minderheitenrundschau. Deuticke, 1925.
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