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Leitfaden der Handelsgeographie (Wirtschafts- und Verkehrsgeographie)

Bibliografische Daten

fullscreen: Leitfaden der Handelsgeographie (Wirtschafts- und Verkehrsgeographie)

Strukturtyp:
Monografie
Sammlung:
Deutsche Bevölkerungsgruppen im Ausland
Autor:
Eckert, Max
Titel:
Leitfaden der Handelsgeographie (Wirtschafts- und Verkehrsgeographie)
Untertitel:
mit besonderer Berücksichtigung Deutschlands und der deutschen Kolonien
Beteiligte Personen:
Eckert, Max
Publikationsort:
Leipzig
Veröffentlichungsjahr:
1911
Verlag:
Göschen
Größe der Vorlage:
296 S.

Physikalischer Standort:
Verbundzentrale des GBV (VZG), Göttingen
Signatur:
Gg 120
Persistente Url:
https://www.digishelf.de/piresolver?id=1131942124

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
B. Wirtschafts- und Verkehrsgeographie der einzelnen Erdteile und Länder

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
9. Die südeuropäischen Wirtschaftsreiche

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
b. Die Apenninenhalbinsel (Italien)

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Leitfaden der Handelsgeographie (Wirtschafts- und Verkehrsgeographie)
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorwort zur dritten Auflage
  • Aus dem Vorwort zur ersten Auflage
  • Aus dem Vorwort zur zweiten Auflage
  • Inhaltsübersicht
  • A. Allgemeine Wirtschafts- und Verkehrsgeographie
  • 1. Physisch-geographische Grundbegriffe der Wirtschafts- und Verkehrsgeographie
  • 2. Wirtschaftsgeographie
  • 3. Verkehrsgeographie
  • B. Wirtschafts- und Verkehrsgeographie der einzelnen Erdteile und Länder
  • 4. Europa
  • 5. Die mitteleuropäischen Wirtschaftsreiche
  • 6. Die westeuropäischen Wirtschaftsreiche
  • 7. Die nordeuropäischen Wirtschaftsreiche
  • 8. Die osteuropäischen Wirtschaftsreiche
  • 9. Die südeuropäischen Wirtschaftsreiche
  • a. Die Pyrenäenhalbinsel
  • b. Die Apenninenhalbinsel (Italien)
  • c. Die Balkanhalbinsel (die europäische Südosthalbinsel einschl. Rumäniens)
  • 10. Asien
  • 11. Afrika
  • 12. Australien und Ozeanien
  • 13. Südamerika
  • 14. Nordamerika (mit Zentralamerika und Westindien)
  • Register

Volltext

200 9. Die südeuropäischen Wirtschaftsreiche. b. Die Apenninenhalbinsel (Jtalien). 
Die Insel Sizilien ist der größte Schwefelproduzent der Welt (s. 8 32d). 
Die italienischen Kalkgebiete liefern Marmor (Carrara). Das Salz wird in der 
Hauptsache in Salzgärten an den Meeresküsten gewonnen (Staat3monopol). 
8 156. Industrien auf Grund pflanzlicher, tierischer und mineralischer Er- 
zeugnisse. a. SpirituSbrennerei, Bierbrauerei und Zuckerfabrikation blühen empor. 
Älter ist schon die Herstellung von Makkaroni (Lombardei, Neapel), von Likören 
und Parfümerien, von Strohflechtereien (Florentiner Hüte !) und musikalischen 
Instrumenten (Cremona). 
Die Textilindustrie hat den größten Aufschwung zu verzeichnen. Während 
die Leinen- und Hanfweberei zumeist noch Hausgewerbe sind und die Herstellung 
von Tauwerk und Segeltuch in 
IEEE eum FEE IMetaeterf gh den großen Seestädten gepflegt 
E08 wird, blüht die Baumwollen- 
u ERR Se 204 Ae fabrikation als Großindustrie 
= Sm 2 fast in ganz Oberitalien. 
= »  1115.000000. b. Zur Textilindustrie gehören 
= auch die hochansehnliche Seiden- 
weberei und Seidenspinnerei 
mit den Zentren in der Lombar- 
. dei (Como, Mailand), Venetien 
| (Verona, Padua), Piemont 
(Turin), Ligurien (Genua), 
kr Kampanien (Neapel, Salerno) 
HE und Sizilien (Messina). In 
W . Wollwaren und Tuchen ist 
„ital Oberitalien (Mailand) von alters 
En = her berühmt. 
8 Auf tierischer Grundlage be- 
Ge SE ruhen Käsebereitung (Parme- 
TÜ 7 san- und Gorgonzolafkäse !) und 
7,5 & wi, Wurstfabrikation (Mortadella, 
Er | . Salami). Levereien gibt es in der 
Fig. 168. Urproduktion von Jtalien. Lombardei, in Riemont, Toskana 
und Kampanien. Die italienische 
Darmsaitenfabrikation im Abruzzengebiet, in Padua und Cremona ist weltberühmt. 
Die Kunstindustrie verarbeitet Horn und Elfenbein (Florenz, Livorno), Schild- 
patt (Neapel) und Korallen (Messina, Neapel und Livorno). 
e. Die italienische Kunstindustrie hat sich ganz besonders die mineralischen Boden- 
schäße zunuße gemacht. Die hierauf begründeten Industrien sind hohen Alters, 
so die Herstellung von Gold- und Silberwaren (Mailand, Venedig, Rom), von 
Filigranarbeiten (Genua), von Bronzewaren (in den schon genannten Städten), 
von Mar morxr- und Alabasterarbeiten in Toskana und von Mosaiken aus Steinen 
(Rom, Neapel, Florenz, Venedig). Berühmte Terrakotta waren liefern Turin, 
Bergamo, Cosenza u. a. m. Die Fayenceindustrie (Majoliken) hat ihren Hauptsit 
in der Stadt Faenza, die diesen Waren auch den Namen gegeben hat. Die Glas- 
industrie hat in Venedig ihren Mittelpunkt.
	        

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Zitierempfehlung

Eckert, Max. Leitfaden Der Handelsgeographie (Wirtschafts- Und Verkehrsgeographie). Göschen, 1911.
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