Digishelf Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

15. Jahrgang (1878)

Bibliographic data

fullscreen: 15. Jahrgang (1878)

Structure type:
Periodical
Collection:
Deutsches Schiffahrtsmuseum Bremerhaven
Title:
Hansa : Schiffahrt, Schiffbau, Häfen
Subtitle:
Schiffahrt, Schiffbau, Häfen
Place of publication:
Hamburg

Persistent Url:
http://www.digishelf.de/piresolver?id=722238312
Structure type:
Periodical volume
Collection:
Deutsches Schiffahrtsmuseum Bremerhaven
URN:
urn:nbn:de:gbv:601-215
Title:
15. Jahrgang
Volume,Issue,Number:
1878

Shelfmark:
online
Persistent Url:
http://www.digishelf.de/piresolver?id=72223831215

Periodical issue

Structure type:
Periodical issue
Title:
Februar
Volume,Issue,Number:
2

Contents

Table of contents

  • Hansa : Schiffahrt, Schiffbau, Häfen
  • 15. Jahrgang (1878)
  • Overall index
  • Januar (1)
  • Februar (2)
  • März (3)
  • April (4)
  • Mai (5)
  • Juni (6)
  • Juli (7)
  • August (8)
  • September (9)
  • Oktober (10)
  • November (11)
  • Dezember (12)

Full text

BeilagezurHANSA No.3.1878. Die Farbenblindheit. Aus einem Vortrag des Herrn 0. Sj�str�m in Bremen. Der Wissenschaft war freilich die Unf�hig- i sonen kam immer eine farbenblinde so dass die von Dr. Stilling in Kassel in seinem Buche angegebene Zahl von f�nf auf hundert keineswegs �bertrieben keit gewisser Menschen Farben zu unterscheiden erscheint. schon lange bekannt aber erst die Kommunications- Man unterscheidet drei Klassen o n Farben- anstalten und der Fortschritt der Neuzeit haben ge- blinden. D er ersteren geh�ren Personen an die lehrt welchen praktischen W erth u n d welche grosse Bedeutung die Sache auch im allt�glichen Leben hat. Die Farbenblindheit steht nicht n u r dem Gewerbe- treibenden und Industriellen bezw Malern F�rbern Webern u. f. sondern auch dem K�nstler und Andern m Wege sie ruft aber vor Allem im Verkehrswesen zu Lande und zu Wasser die gr�ssten Gefahren her- vor. Kshat sich mitimmer steigender Notwendig- keit gezeigt dass man im �ffentlichen Verkehr der ersteren und letzteren Kategorie behaftet sindund Eisenbahnen und bei der Seeschifffahrt der Frage die die Signale zu beobachten haben. Und die Gefahr W�rdigung welche sie verdient nicht langer versagen darf und diese Krkcnntniss hat auch innerhalb ties Deutschen Nautischen Vereins die Frage des Farben- sinnes zur Debatte gestellt. Da es als erwiesene Thatsaehe angenommen werden inuss. dass eine grosse Anzahl Personen an einem Fehler des Sehverm�gens leidet der sie un- z�gen wiedie wachsende Zahl derSchi�s-Collisionen f�hig macht gewisse F�rbt nvornehmlich Gr�nu. Roth haben denn auch in vielen L�ndern namentlich in zu unterscheiden welchen Fehler man kurz Farben- England und Schweden eine regelrechte Untersuchung blindheit nennt so will ich mich darauf beschr�nken der Mannschaften auf den Schiffen der grossen aus der Farbenblindheitsfrage zu konstatiren. dass Dampfer-Gesellschaften und des Eisenbahn-Personals bereits Ende des vorigen Jahrhunderts der englische bewirkt und der Antrag aus dem Nautischen Verein Gelehrte John Dalton eingehende Untersuchungen in zu Kiel bezweckt die Einf�hrung einer Untersuchung dieser Richtung angestellt hat. Merkw�rdigerweise entdeckte Dalton diesen Fehler an sich selbst. A ls Chemiker und Physiker studirte er diese Eigent�m- lichkeit gr�ndlich und legte 1794 die Resultate in f�hrer es sofort wisse und vermeide dass ein Farben- einer Schrift betitelt ..Kxtraordinarv facts relating to blinder aufAusguck oder bei andern Diensten Ver- Vision of Colours nieder. Nach Dalton. der roth- wendung finde wo dieser Fehler unheilvoll werden blind war nannte mau die Farbenblindheit auch kann. Daltonismus. Ks widmeten sp�ter Brewster Wilson u. a. in England dem Gegenstand weitere Studien. Der erste indess der sieh die Aufgabe stellte die Sache planm�ssig zu untersuchen und vor Allem kann. Nat�rlich darf die Untersuchung weder zeit- durch Vergleich einer gr�sseren Anzahl vonF�llen raubend sein noch so complizirt dass sienichtmit zu studiren warein Deutscher n�mlich A . Seebeck Leichtigkeitetwa vom Musteruugsbeainten. aber jeden- der 18o7 in einer Schule zu Berlin zw�lf F�lle von Farbenblindheit entdeckt und beschrieben hat. Nat�rlich waren dieMethoden derUntersuchung wie die Theorie derFarbenlehre selbst noch sehr mangel- haft aber Seebeck will trotzdem jene DJF�lle als unzweifelhaft nachgewiesen haben. Die Besprechung I melden es muss eben jeder Mann an Bord unter- der wissenschaftlichen Seite derFrage liegt ausser sucht sein. dem Bereich meiner Aufgabe ich will daher nur noch erw�hnen dass das Verdienst eine feste neue aller dings von einem englischen Gelehrten Thomas Young bereits zu Anfang dieses Jahrhunderts aufgestellte aber damals unbeachtet gebliebene Theorie von drei Grundfarben oder entsprechenden Grundperceptionen wiederum einem deutschen Gelehrten n�mlich dem ber�hmten Professor Heimholt zukommt der zu An- fang der 1850er Jahre die Youngsche Lehre aufnahm und weiter ausbildete eine Lehre welche nach ihren Erfindern die Young-Heltnholtzsche genannt wurde. Die vorgenommenen Untersuchungen auf Farben- blindheit haben in den verschiedenen L�ndern und zu verschiedenen Zeiten eine seltsame Uebereinstim- mung ergeben. Auf untersuchte 17 18 bis 20 Per- George Wilson. Researches on colour-blindness. Edin- burgh 1855. lieber den bei manchen Personen vorkommenden Mangel an Farbensinn von A. Seebock. Poggendorfs Annalen der Physik und Chemie. Band XLII. 1837. Obschon es ferner rathsam sein d�rfte es h�herem Ermessen anheimzugeben auf welche Art der Farben- blindheit die Untersuchung gerichtet werde so wie nach welcher Methode dieselbe vorgenommen werden soll iso erlaube ichmir doch dasFolgende in Vor- schlag zu bringen. Kin Zusamnienstoss zweier Kisenbahnz�ge in Schweden bei welchem viele Menschenleben ver- loren gingen und dem eine Farbenverwechslung zu Grunde lag f�hrte dort ein wissenschaftliches Kin- gehen aufdiese Materie herbei dessen Resultat die Einf�hrung einer Untersuchung des Farbensinnes bei den Bediensteten der s�nuntlicheu schwedischen Kisen- hahnen war. B e i dieser Arbeit betheiligte sich in hervorragender Weise unter andern namhaften G e - lehrten Prof. D r . Frithiof Holmgren in Upsala. Dieser Herr hat gest�tzt auf die in seiner Th�tig- Dr. Stilling. Beitrage zur Lehre von Farbenemritindungcn. Kassel. nicht im Stande sind Both von Gr�n zu unterscheiden. Der zweiten die nicht Blau von Gelb trennen k�nnen der dritten Klasse mangelt �berhaupt eine jede Farben emptindlichkeit. E s bedarf demnach kaum eines Hin- weises wie gefahrvoll es wird wenn z.B. im Dienst- personal an Hord eines Schiffes oder auf der Locomotive eines Eisenbahnzuges Personen sich be- finden die mit Farbenblindheit namentlich der w�chst erheblich dadurch dass die Farbenblinden h�utig ihren Fehler selber nicht kennen vielmehr andererseits dem Mangel ihrer Empfindungen durch Uebung ihres Urtheils zu H�lfe kommen k�nnen und dadurch im Stande sind ihr Unverm�gen bis auf einen gewissen Grad zu verbergen. Die vielfachen Zusammenst�sse von Kisenbahn- des Farbensinnes bei der Mannsehalt der deutschen Handelsmarine und dass das Ergebniss in das See- fahrtsbuch eingetragen werden soll. damit der Schiffs- Diesem Antrage ist im G�nsen und Grossen zuzustimmen d a durch eine solche Massregel gewiss vou der Seeschifffahrt viel Unheil abgewandt werden falls ohne H�lfe eines Arztes vorgenommen werden kann. Diesem gem�ss wird es nicht hinreichend er- achtet nach Ansicht des Nautischen Vereins zu Hamburg die Untersuchung lediglich auf diejenigen zu beschr�nken welche sich zur Steuermannspr�fung Dr. Stilling. A. a. 0 .

Cite and reuse

Cite and reuse

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Periodical volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS Mirador TEI Full text PDF (compressed) PDF (full size) DFG-Viewer OPAC
TOC

Periodical issue

PDF (compressed) PDF (full size) RIS

Image

PDF
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Periodical volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Periodical issue

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Image

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

15. Jahrgang.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.